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Leben in Düsseldorf

Warum eine Erhebung über Freizeit und Kultur damit anfängt, wie Sie in dieser Stadt wohnen.

Der erste Teil des Fragebogens handelt nicht von Kultur

Er handelt von der Stadt. Wie lange Sie hier leben, wie Sie wohnen, was aus Ihrer Sicht gerade die größten Probleme Düsseldorfs sind und ob es Ihrer Meinung nach besser oder schlechter wird.

Das ist kein Vorgeplänkel. Wer welche Angebote nutzt, hängt zuerst davon ab, wo und wie jemand lebt — von der Entfernung, vom Weg, von der Tageszeit, von dem, was der eigene Stadtteil an Wegen und Gelegenheiten hergibt. Eine Erhebung, die nur nach Theaterbesuchen fragt, misst am Ende vor allem, wer nah genug wohnt.

Warum das für die Auswertung zählt

Weil erst diese Angaben die Antwort auf die Kulturfragen lesbar machen. Ob jemand selten ins Museum geht, heißt für sich genommen nichts — es heißt etwas, wenn man weiß, ob es am Geld liegt, an der Uhrzeit, am Weg, an der Kinderbetreuung oder daran, dass es die Person schlicht nicht interessiert. Das sind fünf sehr verschiedene Befunde mit fünf sehr verschiedenen Folgerungen, und ohne den ersten Teil des Fragebogens sind sie nicht auseinanderzuhalten.

Der zweite Grund ist die Stichprobe. Angeschrieben werden zufällig gezogene Anschriften, nicht Freiwillige. Wer antwortet und wer nicht, ist trotzdem nie ganz gleichmäßig verteilt. Erst die Angaben zur Wohn- und Lebenssituation lassen erkennen, welche Gruppen im Rücklauf fehlen — und damit, wie belastbar die Ergebnisse sind. Ein Panel, das das nicht erhebt, kann seine eigene Genauigkeit nicht beziffern.

Was daraus nicht folgt

Drei Grenzen, die für den ganzen Fragebogen gelten

Die Frage nach den Problemen der Stadt ist keine Abstimmung. Sie wird offen gestellt und offen ausgewertet — als Beschreibung dessen, was Menschen beschäftigt, nicht als Forderungsliste und nicht als Auftrag an irgendjemanden.

Das Panel ist weltanschaulich und parteipolitisch neutral. Es vertritt keine Position und arbeitet keiner zu. Wo politische Merkmale erhoben werden, sind sie gewöhnliche Erhebungsvariablen, und die Beantwortung ist freiwillig.

Ihre Anschrift bleibt außen vor. Adressdaten und Antworten liegen in getrennten Systemen. Ausgewertet wird ausschließlich anonymisiert und zusammengefasst; einzelne Haushalte sind in den Ergebnissen nicht erkennbar.

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Die beiden anderen Teile stehen unter Ihre freie Zeit und Kultur. Wie die Erhebung angelegt ist, steht unter Studie; was genau erhoben und wie lange es gespeichert wird, unter Daten.